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Die 10 technologischen Haupttendenzen des Bausektors für das Jahr 2020

Hier der zweite Fokus über die 10 technologischen Haupttendenzen des Bausektors für das Jahr 2020 laut den Bauexperten #2

Nach BIM, Virtual und Augmented Reality und kollaborativen Plattformen (zum Artikel), befassen wir uns in diesem zweiten Artikel mit den 10 technologischen Haupttendenzen des Bausektors für dieses bereits gestartete Jahr.

Drohnen, Cloud, mobile Technologien, Modularisierung und 3D-Druck sind die Technologien, die in diesem Artikel vertieft und die bereits auf den Baustellen verwendet werden. Laut den Experten ist 2020 das endgültige Jahr für ihre Ausbreitung in der Baubranche.

Drohnen

Drohnen sind kleine ferngesteuerte Flugzeuge (der Pilot befindet sich am Boden oder auf einem anderen Flugzeug), die sicherlich eine der wichtigsten, innovativen Technologien der letzten Jahre darstellen.

Diese Technologie ist vor allem im Bausektor sehr nützlich sowohl in der Entwurfs- als auch in der Bauphase Ausführungsphase von neuen Bauwerken. Da die Baudimensionen unterschiedlich sind, speziell was die Höhe angeht, sind Drohnen ein wichtiger, technologischer Support bei der Vermessung der Bodenbeschaffenheit und für die Baustellenkontrolle.

Bild mit Drohne neben Mann mit technologischer Brille

 

Der Drohneneinsatz für die Baustellenüberwachung ist immer mehr verbreitet. Laut Goldman Sachs sind die Drohnen im Zeitraum 2016-2020 vor allem für die Inspektion von Baustellen verwendet worden mit einem Gesamtumsatz von circa 11 Millionen US-Dollar.

Es handelt sich dabei um ein Verfahren, das eine kontinuierliche Überwachung der Bauarbeiten ermöglicht, um die Sicherheit des Bauwerks zu gewährleisten. Diese Technologie wird hingegen weniger in folgenden Phasen verwendet: Vorentwurf, Qualitätskontrolle, Ausschreibungsverfahren, Prävention und Risikominderung am Arbeitsplatz.

Die gesammelten Daten werden auch für die Integration von Karten und Modellen in der unaufhaltsamen BIM-Technologie verwendet.

Die Geschwindigkeit der Datenerfassung, praktisch in Echtzeit, ist der Grund weshalb, Drohnen im Bauwesen eingesetzt werden. Dank dieser Technologie können Probleme rechtzeitig behoben werden, d.h. bevor sie praktisch unlösbar werden und auf Kosten und Bauqualität lasten.

Der vorteilhafte Einsatz von Drohnen im Bauwesen kann so schematisiert werden:

  • Luftbildaufnahmen mit Drohne zur Entwurfsunterstützung;
  • Überwachung und Kontrolle;
  • Energie- und Anlagendiagnose;
  • Kontrolle von Photovoltaikanlagen;
  • Fotographische Begutachtung;
  • Baustellenkontrolle;
  • Materialientransport auf der Baustelle;
  • Realisierung neuer Bauwerke.

Bild mit Drohen das eine Baustelle überfliegt

 

Da sich die Drohnentechnologie in ihrer Genauigkeit und den Präzisionsmesswerten weiterhin entwickelt, wird der Menscheneinsatz in Zukunft immer weniger erforderlich sein.

Cloud und mobile Technologie

Unter den technologischen Haupttrends im Bauwesen ist natürlich die Cloud-Technologie nennenswert. Bis vor wenigen Jahren wusste man nicht einmal was es war und man konnte es kaum erklären. Heute ist es hingegen nicht mehr so: Die meisten Mobilgeräte können überall und jederzeit die Cloud Technologie nutzen und damit viele Vorteile haben, wie die Speicherung von nahezu unbegrenzten Informationsmengen, die sofort per Knopfdruck freigegeben werden können.

Die Daten- und Informationsübertragung über das Netzwerk ist bereits eine Tatsache auch im Bausektor, d.h. in der Wiederherstellung von Effizienz und Produktivität, Marktentwicklung und verbesserten Sicherheitsaspekten. Das Bauwesen ist somit vernetz und intelligent geworden.

Über Cloud können die Baustelldaten in Real-Time mit allen Projekteilnehmer geteilt werden. Diese Technologie dient Ingenieuren und Architekten als Revisionsgerät, welches den Entwurfsprüfungsverfahren von Bauprojekten digitalisiert und eine engere Zusammenarbeit leistet.

In Architektur, Ingenieurwesen und auch im Bauwesen über Cloud zu arbeiten bedeutet, die Effizienz und die Fähigkeiten der Zusammenarbeit im BIM-Workflow zu nutzen.

  

Modularisierung und 3D-Druck

Die Anwendung neuer digitalen Technologien beschränkt sich nicht nur auf der Entwurfsphase. Auf der Baustelle sind diese zu einem Schlüsselfaktor für das Ressourcen- und Materialienmanagement sowie für die Zeitkontrolle und die Arbeitersicherheit geworden.

In einem kreisförmig werdenden Bauwesen gehören Modularisierung und 3D-Druck zu den wichtigsten technologischen Trends.

Wesentliche Vorteile bezüglich Bauzeiten, Kosten, Produktivität und Arbeitsqualität werden in einem organisierten und effizienten Kontext durch Standardisierung, Modularisierung und Fertighäuser erzielt.

Bild das den 3D-Druck eines Gebäudes darstellt

 

Die digitale Intelligenz und die Modulmontage des Offsite-Baus, größtenteils in Fabrik hergestellt, haben zur Entwicklung der austauschbaren Modulen-Planung und der Baustellen beigetragen und auf Effizienz und Umweltbelastung positiv gewirkt.

Die 3D-Drucktechnologien waren zunächst durch die Materialauswahl das für die Herstellung von Komponenten jeglicher Art (hauptsächlich Kunststoffe, Harze und Keramik) verwendet werden konnten, begrenzt. Heute hingehen überwindet der Prozess der technologischen Entwicklung, diese Grenze und ermöglichte den Direktdruck auch mit traditionellen Materialien, die in der Bauindustrie verwendet werden, wie z.B. Ton, Beton und sogar Stahl.

Im Einklang mit den modernen Themen des Bausektors, d.h. Energieeinsparung und Nachhaltigkeit, kann der 3D-Druck in diesem Sinne das Ressourcenmanagement fördern sowie Bauzeiten, Kosten und Rohstoffverschwendung deutlich verringern.

Der 3D-Druck von strukturellen und nicht-strukturellen Bauteilen ermöglicht die direkte Produktion vor Ort sowie die Herstellung von Einzelstücken, die für die spezifische Lieferung mit bestimmten Design- und Verarbeitungseigenschaften hergestellt werden.

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