Vom Concept bis zu Sanierung oder Recycling, entdecken wir die 7 Dimensionen des BIM: eine intuitive Möglichkeit, um die Heterogenität von Informationen in einem „BIM-based“ Entwurf zu schematisieren

BIM ist heutzutage eine Realität: die Beteiligten der Gebäudewelt sind zunehmend den Inputs und Informationen aller Art wie Digitalisierung und Computerisierung des Bausektors ausgesetzt.

Ein absolut intuitiver und vielleicht sogar suggestiver Weg, um die Themen zu definieren, die bei Digitalisierung des Bauens eine Rolle spielen, ist die Bezugnahme auf die „Dimensionen“.

Für die geometrische Beschreibung sind 3 Dimensionen ausreichend, um weitere Informationen einzuführen, können wir neue beschreibende Modalitäten „erfinden“ und auf andere Dimensionen verweisen, wie z.B. Zeiten, Kosten usw.

Ein illustratives Bild der technischen Aspekte der Themen, die (je nach Typologie des Auftrags) in einem „BIM-based“ Entwurf betrachtet werden, ist folgendes:

Dimensionen der BIM-Methodik

Dimensionen der BIM-Methodik

  • 3D: dreidimensionale Wiedergabe des Gebäudes
  • 4D: Analyse der Dauer
  • 5D: Kostenanalyse
  • 6D: Nachhaltigkeitsbewertung
  • 7D: Verwaltungsphase des Baus

Versuchen wir nun dieses Argument weiter zu vertiefen.

3D-BIM: nur ein Problem der geometrischen Modellierung?

Der Einsatz modernster Werkzeuge zur Realisierung eines digitalen Baumodells ermöglicht eine immer bessere grafische Detaillierung des Entwurfs un garantiert sowohl eine realistische Wiedergabe des ästhetischen Erscheinungsbildes als auch eine ausgezeichnete geometrische Anpassung der modellierten Elemente.

Die Probleme, die während der Entwurfsphase gelöst werden können, beschränken sich nicht nur auf die Modellwiedegabe, welche von den anderen beteiligten technischen Disziplinen losgelöst betrachtet wird, sondern betreffen auch die Interaktion der verschiedenen Beteiligten/Disziplinen als Teil dieser Methodik.

Es entsteht somit die Notwendigkeit einer Verwaltung, die als “model checking” bekannt ist, welche aus zwei verschiedenen Vorgängen besteht:

  • code checking, das heißt die Überprüfung der Konformität des Modells gemäß der Projekt- und Gesetzesanforderungen.
  • clash  detection, das heißt die präventive Analyse der geometrischen und nicht- geometrischen Konflikte, die im Modell vorhanden sind.

All dies schließt die Notwendigkeit einer formalen Überprüfung dessen, was in jeder Disziplin modelliert wurde, nicht aus.

4D-BIM: ist die Laufzeit eines Vertrags “statisch” oder “dynamisch”?

Das Bewusstsein, die Zeit verwalten zu müssen, ist ein Aspekt, der mehr mit dem „management“ verbunden ist als mit Gebäudeentwurf und ist weit davon entfernt, eine Neuheit zu sein.

Wir kennen die Methoden, welche traditionell die Gebäudeplanung (Gantt– und Pert-Diagramm usw.) zur Verwaltung der Baustellendauer oder allgemeiner des Auftrags unterstützten, wobei uns ihre Grenzen und  Kritikalität bewusst sind, wie:

  • Informationenverlust bei der Datenübertragung vom Entwerfer zur Baufirma.
  • Mangelnde Kommunikation zwischen Bauleitung und Lieferant.
  • Anwesenheit und präzise Platzierung der Materialien auf der Baustelle.
  • Status der Arbeitsausführung.

Diese sind nur einige der Gründe, die zu Verzögerungen und Ineffizienzen führen, so dass überprüft werden muss, was bis zu einem bestimmten Zeitpunkt geplant wurde.

Die Notwendigkeit, die Arbeitszeiten auf dynamische sowie für analytische Auswertungen offene Weise zu reduzieren, verwalten und reorganisieren, kann durch Einsatz neuer Werkzeuge und neuer Methoden angegangen werden.

Der Aufbau der WBS – Work Breakdown Structure ermöglicht die analytische Gliederung eines Projektes in einzelne Bestandteile. Diese sind besonders darauf ausgerichtet, mit dem Modell verknüpft zu werden, um den Fortschritt der Arbeit zu extrapolieren, organisieren und leicht sichtbar zu machen, was eine Erneuerung des Managements dieser Dimension ermöglicht.

Im nächsten Artikel werden wir weitere Dimensionen der BIM-Methodik vertiefen

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