Wie und wann sich aus Studien und Forschung im Bezug auf BIM eine Produkterstellung entwickelte; entdecken wir, wie BIM zur Software wurde

Im Laufe der 60er und 70er Jahre hatte die Industriebranche (vor allem die Automobil-, Marine-, und Raumfahrtindustrie) die Vorteile begriffen, die sich aus der Nutzung des CADs, im Hinblick auf eine schnellere Verarbeitung und Neugestaltung von Projekten, Reduzierung von Fehlern und Weiterentwicklung der Fabrikautomation ergaben.
Da die Industrie die Möglichkeit besaß, die hohen Kosten von Hardware und Softwares zu tragen, begannen sie, sich mit CADs auszustatten, dieses weiterzuentwickeln und sich mit desse Problemen auseinanderzusetzen, indem sie synergistisch mit Softwarefirmen zusammenarbeitete.

Die Bauwelt ergriff nicht sofort die Chancen dieser neuen Werkzeuge;  sie begann, die CAD-Systeme (in der zweiten Hälfte der 70er Jahre) schrittweise zu verwenden, mit allmählichem Senken der Kosten und dem Aufkommen der Personalcomputers (PCs), aber zunächst vor allem im 2D-„Modus“.

In der Tat wurde die Verwendung dieser neunen Werkzeuge von der Bauwelt nich sofort als Innovation und –Entwicklungsmöglichkeit ergriffen, sondern als bloßer Ersatz traditioneller Werkzeuge: die Zeichnungen des Technikers wurden durch auf dem Computer erstellte und mit Plotter gedruckte Zeichnungen ersetzt.

Ein weiterer wichtiger Moment der „Computergrafik“ -Entwicklung, ist zweifellos die Einführung der Modellierung parametrischer Objekte; ungefähr in der zweiten Hälfte der 80er Jahre.

Es ergibt sich nun die Möglichkeit, grafische Objekte mit Parameter und Regeln zu verknüpfen, wodurch wesentliche Vorteile für die Gesamtverwaltung des Projekts entstehen: während beim traditionellen 2D und 3D-CAD jeder Aspekt der Geometrie vom Benutzer bearbeitet werden muss, geschieht dies bei parametrischen Objekten auf automatische Weise.
Diese Objekte werden als „intelligent“ definiert, da sie die Fähigkeit besitzen, sich selbst zu aktualisieren, und dies auch nach Änderungen, die vom Planer auf anderen Objekten angebracht wurden, welche miteinander verknüpft sind. Dies führt zu einer automatischen Ausbreitung der vorgenommenen Änderungen und einer kontinuierlichen Aktualisierung des gesamten virtuellen Modells.

Auf diese Art wird es möglich, den Objekten thermophysikalische Eigenschaften, wie Kosten, mechanische Festigkeit usw. hinzuzufügen mit automatischen Zusammenhängen zwischen Objektmodifikationen und den damit verbundenen Informationsaktualisierungen.

Dies eröffnet den Weg für eine neue Technologie: das BIM.

Die Evolution der BIM Softwares

Die Evolution der BIM Softwares

 

BIM Softwares auf der internationalen und nationalen Szene und ihre Geschichte

Ab Mitte der 80er Jahre entwickelten sich in diesem Szenario bekannte Softwareunternehmen, wie Autodesk (USA), Bentley (USA), Graphisoft (Ungarisch), Nemetschek (Deutsch) und weitere. Diese Unternehmen realisieren eigene Produkte, die jeweils spezifische Merkmale besitzen, aber alle im Wesentlichen auf die grafische Darstellung der Projekte ausgerichtet sind.

Eine ganz andere Geschichte betrifft in diesem internationalen Panorama, die der Firma ACCA software, ein italienisches Unternehmen, das im Jahr 1989 geboren wurde und sich unmittelbar durch seine besondere Innovationsorientierung hervorhebt. Im Jahr 1991 ist die Software PriMus für die Massenberechnung das einzige italienische Produkt, dass für die “SMAU Industrial Design Auszeichnung” gewählt wurde.

Der Weg, der Firma ACCA software, ist im Gegensatz seinen Hauptkonkurrenten, die Realisierung von Anwendungen, die Lösungen für alle Aspekte der Bauwelt wie Tragwerksberechnung,  Energieverbrauch, Rechnungswesen, Sicherheit usw. bieten unter Verwendung der besten verfügbaren Technologien.

Im Jahr 1996 veröffentlicht ACCA die Software TerMus, eine Anwendung für die Überprüfung der Energieeffizienz von Gebäuden, die mit einem besonderen Grafikmodus entwickelt wurde:

Es werden zweidimensionale Objekte verwendet, die die realen konstruktiven Einheiten eines Gebäudes darstellen (wie Wände, Fenster, Türen, Decken usw.) und in der Lage sind, sich gegenseitig zu erkennen und automatisch aktualisieren zu können, und von denen jedes mit eigenen thermophysikalischen Eigenschaften für die Durchführung der Energieüberprüfung ausgestattet ist. Aus konzeptioneller Sicht kann es sicherlich, als erste in Italien realisierts BIM definiert werden.

Im Jahr 2004 erscheint EdiLus, die BIM für die Tragwerksberechnung das auf dreidimensionalen parametrischen Objekten basiert, währen im Jahr 2012 Edificius, das BIM für die Realisierung des architektonischen Projekts, freigegeben wird.
Im Jahr 2016 ist ACCA software, das erste Unternehmen in Italien, das für sein Produkt Edificius die Kompatibilitätszertifizierung für den IFC2x3 Datenaustausch zwischen Softwares [IFC CV2.0 (Coordination View 2.0)] von BuidingSMARTAlliance erhält.

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