Wirtschaftlichkeit und Zeitersparnis als reale Werte und Verbreitungswerkzeuge für BIM (Building Information Modeling)

Der BIM-Prozess ist in vielen Aspekten eine Revolution der Bauindustrie, wobei die Veränderung eines Arbeitsprozesses natürliche Gebühren und Risiken beinhaltet. Was kann die verschiedenen Beteiligten in dieser Branche von einer Änderung überzeugen?  „Wirtschaftlichkeit und Zeitersparnis“ erscheinen die einzigen Motivationen zu sein, das Thema anzugehen.

Über Fachleute und Unternehmen wurde bereits im Artikel  (Wie BIM in einem Architekturbüro verwendet wird) gesprochen.

Behandeln wir nun das Thema auch aus der Ansicht der Auftraggeber.

Diese stehen in der Tat am Anfang der Produktionskette und können die realen Motoren dieses Prozesses darstellen; seien es öffentliche oder private Auftraggeber.

Eine tiefe Wirtschaftskriese und die Wahrnehmung, in einer Übergangsphase zu legen fördert das Experimentieren neuer Modalitäten und Produktionsprozesse.

Das BIM scheint daher in dieser Phase für dijenigen Auftraggeber interessant zu sein, die sich in der bestmöglichen Position befinden, um Vorteile aus seiner Anwendung zu erhalten.

Bereits von der Phase der Studien und Vorenttwürfe eines Projekts, ist es möglich, die effizientesten Arbeitsmethoden zu erfassen. Die für dise Phase typische Raumanalyse, die mittels Studium der Volumetrien des zu realisierenden Gebäudes durchgeführt wird (siehe Bild 1), oder sein Einfügen im städtischen Kontext (siehe Bild 2 und 3), werden sicherlich durch eine BIM-Umgebung vereinfacht.

Volumetrische Eigenschaften des Gebäudes

Volumetrische Eigenschaften des Gebäudes (Abbildung 1)

Einsetzen in einem städtischen Kontext

Einsetzen im städtischen Kontext (Abbildung 2)

Detailliertes Einfügen im städtischen Kontext

Detailliertes Einfügen im städtischen Kontext (Abbildung 3)

Ebenso schnell kann eine Analyse der funktionalen Verteilung der Räume durchgeführt werden, beispielsweise durch eine Farbkonnotation auf basis einer Typisierung der am Projekt beteiligten Objekte (siehe Abbildung 4).

Funktionale Verteilung der Umgebungen

Funktionale Verteilung der Umgebungen (Abbildung 4)

Durch Verwendung der Virtual Reality-Funktionen, die bereits in einigen BIM-Umgebungen integriert sind, kann man ausgehend vom „concept“ die zu entwerfenden Räume „erkunden“: dies ermöglicht einerseits eine sofortige Übersicht über alle vorzunehmenden Änderungen sowie für die Kunden (die normalerweise keine Fachleute sind), ein einfaches Verständnis und eine effiziente Bewertung der verschiedenen Räume (Siehe Abbildung 5, 6 und 7).

Die Möglichkeit, energetische, strukturelle, akustische und lichttechnishe Simulationen durchzuführen, ist ein weiterer für BIM typischer Aspekt, der Auftraggeber kann mit den gleichen Ressourcen einen besseren Leistungsziel für das Gebäude und somit eiene bessere Platzierung auf dem Markt erreichen.

Es ist klar, dass die Möglichkeit reduzierter Investitions-Rücklaufzeiten und Budgetbeschränkung für unerwartete Ausgaben die attraktivsten Aspekte für jeden Art Auftraggeber darstellen.

Diese Ziele sind in einer BIM-Umgebung durch typischen Eigenschaften leicht zu verfolgen: immer verfügbare, aktualisierte und niemals überflüssige oder widersprüchliche Informationen sowie die zuvor erwähnte Möglichkeit von virtuellen Simulationen, mit sofortiger Überprüfung von Korrekturen und/oder Änderungen, reduzieren enorm eventuelle Ungenauigkeiten oder versteckte Fehler, welche oft zu Verzögerungen oder Ineffizienzen führen.

Es sind also mehrere Aspekte, die dem Auftraggeber eine drastische Kostenreduzierung ermöglichen. Zum Beispiel die Möglichkeit mehrere Entwürfe mit allen möglichen Kostenänderungen in Echtzeit zu erstellen oder eine neue Konfiguration der Arbeitsplanung auf Basis neuer Bedürfnisse und neuen Anforderungen vorzunehmen. Diese Optionen bieten natürlich den Vorteil, sich mit einem  wettbewerbsfähigeren Produkt auf dem Markt zu positionieren.

Das Szenario, das sich in einer Perspektive der BIM-Planung öffnet, ist auf finanzieller und technischer Sicht außergewöhnlich interessant.

In der Tat werden, sobald das Bewusstsein einer größeren „Rentabilität“ der Investition mit BIM-Planung reift, die Investoren selbst ihren Einsatz anregen und unterstützen.

 

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