Building Information Modeling: Wie und warum man BIM in einem Architekturbüro oder einer Organisation verwenden sollte

“Was bedeutet es, BIM in einem Architekturbüro oder in einer Organisation zu verwenden?”

Das weit verbreitete Bewusstsein der schlechten Effizienz der Bauwelt und der Notwendigkeit technologischen und prozessualen Innovation war eines der Hauptmotive, die Aufmerksamkeit auf BIM zu richten.

Die Digitalisierung des Sektors und Rationalisierung der Verfahren erscheinen als Notwendigkeit für ein echtes Wiederaufleben dieser Branche.

In der kollektiven Vorstellung der wichtigsten Darsteller ist BIM zum synthetischen Ausdruck dieser Innovation geworden.

Operativ hat dieses Interesse zur Bereitstellung aktueller Softwares  (sogennater BIM-oriented Softwares) und zu Schulung für ihre Nutzung geführt. Die bloße Verwendung digitaler Werkzeuge in traditionellen (analogen) Prozessen erlaubt jedoch nicht, die wirklichen innovativen Aspekte der BIM-Methodik zu erfassen.

Building Information Modeling: was wirklich zählt

Die für ein BIM cherakteristische kollaborative und integrierte Einstellung konkretisiert sich in der gemeinsamen Datenumgebung, welche über eine einfache Erstellung digitaler Modelle deutlich hinausgeht.

Eine gemeinsame Umgebung, mit einer einzigen aktualisierten und kontrollierten Informationsquelle, wo die Koordination des Informationsflusses durch Verfahren mit einem kollaborativen Arbeitsansatz verwaltet wird.

BIM in einem Architekturbüro oder einer Organisation verwenden: eine methodische Hypothese

Der Hauptaspekt ist die Verwaltung des Informationsflusses und die Koordination des gesamten Prozesses, wobei zwischen  „Kunden“ und „Lieferanten“ unterschieden wird.

Daher kann und muss mittels von einem qualitätsorientierten Ansatzes jeder Planer, Auftraggeber und Lieferant  Kenntnis der eigenen Arbeitsweise und der eventuelle zu beseitigenden Probleme erlangen.

Das Überdenken der eigenen Prozesse, die auf der Firmengröße und den üblichen Arbeitstypologien basieren, stellt den Ausgangspunkt für die Erstellung (mit wahrscheinlichen Änderungen) des Informationsflusses dar, der in der digitalen Umgebung von gemeinsamen Daten implementiert werden muss.

Beispiel für CDE-Betrieb in PAS 1192-2

Beispiel für CDE-Betrieb in PAS 1192-2

Der Arbeitsansatz bei der Einführung der BIM-Methodik sollte sich nicht auf der Analyse und/oder Verdoppelung der so genannten „Leitprojekte“ basieren, sondern die eigenen Arbeitsverfahren identifizieren (oder erstellen), um sie zu vergleichen, überdenken und nach den Vorschriften neu anzuordnen.

Anschließend muss man verstehen, wie diese digitalisierten Informationen verwaltet werden: Ihre Verfügbarkeit wird unweigerlich den Weg für neue Möglichkeiten (Funktionalitäten) und somit neue Verfahren ebnen, welche graduell die „analogen“ Prozesse ersetzten.

Betrachten wir zum Beispiel die „Clash Detection“ welche die Datendigitalisierung mittels des virtuellen Modells zur Verfügung stellt. Ihre Verwaltung  (Ausführung –  auf das einzelne professionelle Modell oder das föderierte Modell, Analyse der erzielten Ergebnisse, Entscheidungen über Korrekturmaßnahmen, Zuordnung von Aufgaben und Zeiten usw.) erfordert ein Verfahren, das im traditionellen Prozess weitgehend unbekannt ist.

Abschließend kann der Erwerb der BIM-Methodik nicht allein in der Verwendung modernerer Softwares verwirklicht werden, sondern findet sein Wesen im Verständnis und der Verwendung eines digitalen Prozesses, wo die numerische Information und der genau definierte Informationsfluss ein „Ökosystem“ kollaborativer, transparenter und messbarer Arbeit erstellen.

Dieser Ansatz kann den Erwerb der BIM-Methode in eine progressive und nachhaltige Weise im Hinblick auf die Ressourceneffizienz sicherstellen.

Entdecken Sie mehr, und testen kostenlos Edificius, der BIM-Software für den 3D-Architekturentwurf von ACCA software