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Nachhaltige Beschaffung in BIM

Die neuen Grenzen von BIM in der nachhaltigen und digitalen Beschaffung

Das BIM definiert die Beschaffung mit nachhaltigen und digitalen Strategien neu. Entdecken Sie, wie sich der Beschaffungsprozess für Dienstleistungen und Materialien ändert


Das Building Information Modeling (BIM) revolutioniert nicht nur das Baugewerbe in Bezug auf Planung und Konstruktion, sondern auch im Beschaffungsbereich, d. H. bei der Beschaffung von Gütern und Dienstleistungen. Angesichts zunehmend nachhaltiger und digital effizienter Strategien ist es für jeden Fachmann in der Branche entscheidend, diese neuen Grenzen zu verstehen.

Einführung in nachhaltige Beschaffung im BIM

Bei der nachhaltigen Beschaffung im Rahmen von BIM geht es nicht nur um die Beschaffung umweltfreundlicher Materialien und Dienstleistungen, sondern auch um die Förderung ethischer und sozial verantwortlicher Praktiken in der gesamten Wertschöpfungskette. Dieser ganzheitliche Ansatz zielt darauf ab, langfristigen Mehrwert für alle Interessengruppen zu maximieren, mit vielfältigen und greifbaren Vorteilen: Er fördert die Reduzierung der Umweltbelastung durch die Auswahl energieeffizienter Materialien, die Optimierung des Gebäudelebenszyklus und die Reduzierung von Bauabfällen; er fördert technologische Innovation und Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten, indem er die Entwicklung und den Einsatz effizienterer und nachhaltigerer Lösungen unterstützt.

Gleichzeitig bringt nachhaltige Beschaffung im BIM einzigartige Herausforderungen mit sich, wie die Notwendigkeit, die Umwelt- und Sozialauswirkungen der am Projekt beteiligten Materialien und Prozesse genau zu identifizieren und zu bewerten.

Dank der Verfügbarkeit detaillierter Daten und fortschrittlicher Analysetools, die von BIM angeboten werden, können diese Herausforderungen effektiv bewältigt werden, indem fundierte und verantwortungsbewusste Entscheidungen getroffen werden.

Die Rolle von BIM bei der Modernisierung der Beschaffung

Die Rolle von BIM bei der Erneuerung des Beschaffungswesens ist der Schlüssel zu einer radikalen Umgestaltung der Art und Weise, wie Materialien, Dienstleistungen und Ressourcen in der Bauindustrie beschafft werden. BIM ist nicht nur ein Werkzeug für Planung und Bau, sondern auch ein Katalysator für Prozessoptimierung und Effizienzsteigerung entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Zunächst ermöglicht BIM durch den Einsatz spezifischer BIM-Management-Tools eine bessere Verwaltung und Weitergabe von projektbezogenen Informationen, was eine effektivere Kommunikation zwischen allen am Beschaffungsprozess beteiligten Parteien ermöglicht. Dies führt zu mehr Transparenz und Koordination, was das Risiko von Fehlern und Konflikten während der Beschaffungsphase verringert.

Zweitens erleichtert BIM eine gründliche Analyse und Bewertung möglicher Optionen für nachhaltige Beschaffung. Durch digitales Modellieren und Simulieren können Umwelt- und Sozialauswirkungen verschiedener Beschaffungsentscheidungen untersucht werden, wodurch die Beteiligten fundierte und verantwortungsbewusste Entscheidungen treffen können.

Darüber hinaus fördert BIM die Standardisierung und Rationalisierung der Beschaffungsprozesse, indem es die Zeiten und Kosten für den Erwerb von Materialien und Dienstleistungen reduziert. Die Erstellung digitaler Bibliotheken mit standardisierten Komponenten und Materialien ermöglicht eine schnellere und genauere Auswahl während der Entwurfsphase, was die Notwendigkeit komplexer und kostenintensiver Beschaffungsverfahren reduziert (lesen Sie dazu auch „Asset-Management: Strategien und Vorteile im Bauwesen„).

Schließlich unterstützt BIM die Implementierung von kooperativem und ergebnisorientiertem Beschaffungspraktiken. Die gemeinsame Nutzung von Modellen und Echtzeitdaten erleichtert die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Disziplinen, die am Projekt beteiligt sind, und ermöglicht den Aufbau langfristiger Vertrauens- und Partnerschaftsbeziehungen zwischen Lieferanten, Subunternehmern und Auftraggebern.

Der Einfluss digitaler Technologien: Aufstieg elektronischen Beschaffung

Digitale Technologien haben verändert, wie wir Beschaffung im Bauwesen managen: BIM dient als Brücke zwischen Planung und dem Lebenszyklusmanagement von Gebäuden und ermöglicht eine integrierte und kollaborative Sicht auf den Prozess.

Wir haben gerade die Vorteile dieser Integration erwähnt und können sie wie folgt zusammenfassen:

  1. Verbesserung der Kommunikation: BIM fördert den Echtzeit-Informationsaustausch zwischen allen am Beschaffungsprozess beteiligten Akteuren und reduziert Verzögerungen und Missverständnisse;
  2. Optimierung der Planung: BIM-Modelle bieten eine präzise digitale Darstellung des Projekts, die eine genauere Planung der für die Beschaffung erforderlichen Zeit und Ressourcen ermöglicht;
  3. Reduzierung von Fehlern und Kosten: Dank der dreidimensionalen Darstellung von Projekten können potenzielle Konflikte oder Probleme Konflikte oder Probleme identifiziert und behoben werden, bevor sie während der Bauphase auftreten, was teure Verzögerungen und Änderungen vermeidet;
  4. Rückverfolgbarkeit und Kontrolle: Die Verwendung von BIM bei der Beschaffung ermöglicht eine vollständige Rückverfolgbarkeit der in der Konstruktion verwendeten Materialien und Komponenten, was die regulatorische Compliance und das Risikomanagement verbessert.

Elektronischen Beschaffung im Kontext von BIM

Elektronische Beschaffung oder E-Procurement ist eine natürliche Entwicklung im Kontext von BIM. Diese Praxis beinhaltet die Nutzung digitaler Plattformen zur Verwaltung des Beschaffungsprozesses, von der Angebotsanfrage über die Auswahl von Lieferanten bis hin zur Vertragsverwaltung. Im Rahmen von BIM bietet die elektronische Beschaffung eine Reihe spezifischer Vorteile:

  1. Zugang zu einer globalen Datenbank von Lieferanten: E-Procurement-Plattformen bieten Zugang zu einem breiten Netzwerk qualifizierter und zertifizierter Lieferanten, was eine genauere und gezieltere Auswahl ermöglicht;
  2. Automatisierung von Prozessen: Die Automatisierung von Beschaffungsprozessen reduziert die Abhängigkeit von manuellen Verfahren, verbessert die Effizienz und verringert das Risiko menschlicher Fehler;
  3. Kosten- und Umweltüberwachung: E-Procurement-Plattformen integrieren Kostenüberwachungs- und Umweltanalysetools, die eine genauere und nachhaltigere Ressourcenverwaltung ermöglichen;
  4. Materialnachverfolgung: Durch die Integration mit BIM ermöglichen E-Procurement-Plattformen eine vollständige Rückverfolgbarkeit der in der Konstruktion verwendeten Materialien, was die Transparenz und die regulatorische Compliance verbessert.

Studien und Initiativen für eine grüne Zukunft

Nachhaltige Beschaffung ist ein wesentlicher Bestandteil zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen im Baubereich. Durch eine sorgfältige Auswahl von Materialien und Dienstleistungen, die Förderung effizienter Produktionsprozesse und die Annahme ethischer Praktiken entlang der gesamten Lieferkette trägt sie signifikant zur Reduzierung der Umweltbelastung und zur Förderung ausgeglichener sozialer und wirtschaftlicher Bedingungen bei.

Die durch BIM unterstützte Bauindustrie, spielt eine Schlüsselrolle bei der Erreichung dieser Ziele, indem sie umwelt- und sozialfreundliche Praktiken einführt.

Die Bedeutung von BIM im Materialmanagement

Materialien sind das Rückgrat jedes Bauprojekts. Ein effektives Management reduziert nicht nur Abfälle und verbessert die Nachhaltigkeit, sondern kann auch die Wirtschaft und die Gesellschaft maßgeblich beeinflussen. Trotz des zunehmenden Verbrauchs von Materialien und der Entwicklung globaler Richtlinien für ein nachhaltiges Management sind viele im Bauwesen sich nicht bewusst, welchen signifikanten Einfluss ein effektives Materialmanagement auf nachhaltige Entscheidungen haben kann.

Die Implementierung von BIM bietet eine einzigartige Gelegenheit zur Verbesserung des Materialmanagements im Rahmen nachhaltiger Beschaffung, indem sie eine genaue Bewertung, eine effektive Rückverfolgung und eine optimierte Verwaltung der Materialressourcen ermöglicht und damit zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele im Bauwesen beiträgt.

Schlussfolgerung

Die Integration nachhaltiger und digitaler Praktiken in die Beschaffung über BIM bedeutet einen signifikanten Wendepunkt für die Bauindustrie. Da wir uns einer Zukunft nähern, in der Nachhaltigkeit unverzichtbar ist, wird das Verständnis und die Annahme dieser Strategien entscheidend. Durch BIM können wir nicht nur Gebäude, sondern auch eine grünere und effizientere Zukunft aufbauen.

 

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