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DigiPLACE, die europäische digitale BIM Plattform

Das DigiPlace-Projekt hat als Ziel, die Realisierung einer europäischen digitalen BIM Oriented-Plattform, für das Bauwesen

Eine europäische digitale Plattform, die als „Lager“ gedacht ist, wo man eine unendliche Anzahl an Materialen und Produkten für das Bauwesen setzt. Das ist das Ziel des Forschungsprojektes DigiPLACE, eine digitale Plattform, von der europäischen Kommission verlangt.

Was ist DigiPLACE

Das DigiPLACE-Projekt ist das Ergebnis der Zusammenarbeit mit:

  • Polytechnikum Mailand;
  • Drei europäischen Ministerien (Ministero delle Infrastrutture e dei Trasporti italiano, Ministere de l’ecologie du developpement durable des transports et du Logement – Frankreich, Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur – Deutschland);
  • Vertreter der nationalen und europäischen Bauwirtschaft;
  • EU-Kompetenzzentren.

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Von der gemeinsamen Umgebung zur Plattform

Einer der Hauptelemente, der vierten Revolution (Industry 4.0), ist die Datenverwaltung und Verbindung zwischen Maschinen-Objekte-Personen und Prozessen. Die Schlüsselwörter dieser Revolution sind:

  • Informationen in realen Umgebungen: AR (Augmented Reality)
  • Datenmanagement: Big Data und A.I (Artificial Intelligent);
  • Digital Collaboration;
  • Intelligente Objekte: IoT (Internet of Things);
  • Additive Manufactoring: 3D Printing.
Die europäische DigiPLACE-Plattform

Die europäische DigiPLACE-Plattform

Im Vergleich zu früheren industriellen Revolutionen, ist der AEC Sektor, neben allen anderen Industrie- und Dienstleistungsbereichen voll einbezogen. Der neue Produktionsansatz und die Verwendung von Produkten, beinhaltet daher, dass Objekte, Betreiber und Prozesse, die durch die Erzeugung gemeinsamer verbundenen Informationen, sich ständig weiterentwickeln.

Internationale Standards

Alle diese Informationen müssen irgendwie gesammelt (strukturiert), verarbeitet und neu verteilt werden. Die internationalen Normen (PAS, BS 1192, UNI 11337) mit dem CDE (Common Data Enviroment) sehen bereits die Einführung geeigneter Rahmenbedingungen für den Datenaustausch vor, mittels denen es möglich ist, jeden Betreiber (owner, designer, manufacturer and builder, operation manager, user) in jeder Phase des Bauwerkvorgangs einzubeziehen.

Im Zeitalter des Datenmanagements (Big Data und Smart Cities), ist ein Werkzeug zur gemeinsamen Nutzung von Prozessen wie das CDE, nutzlos, wenn es nicht in ein übergeordnetes Koordinierungssystem integriert ist.

Datenverwaltungsplattformen

Aus diesem Grund ist es unerlässlich, über „Datenmanagement-Plattformen“ als Ort der Sammlung, Verwaltung und Systematisierung aller Informationen zu verfügen, die aus Objekten, Modellen und verschiedenen CDEs stammen.

Große und kleine Immobilien (öffentlich oder privat), Verwalter und Auftraggeber, können auf diese Weise nicht nur den einzelnen Asset oder Eingriff verbinden, sondern auch das integrierte Management des gesamten Immobilienportfolios. Gleichzeitig können Kredit, Versicherung, Investoren und Produktion auf den Branchen-Plattformen, eine Reihe von pünktlichen Informationen und Szenarien nutzen, um daraus Strategien, Optimierungen und Reallokationen zu entwickeln.

Ausgehend von dieser Überlegung, ist es eindeutig, wie nützlich eine weltweite, europäische Plattform werden kann, die die Interaktion zwischen den Betreiber und den Informationsfluss auch über Staatsgrenzen hinweg fördern kann.

Die Entwicklung und die Wettbewerbsfähigkeit der Nationalen Märkte können an die europäische digitale Bauplattform, sowohl die Öffnung der internationalen Märke (Einführung einer Information und Wissenssystem für Gemeinschaftsunternehmer) delegiert werden).

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