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Interior Design Rendering: Was ist die beste Software?

Mit Interior Design Rendering wird der Prozess bezeichnet, welcher eine realistische Zeichnung Ihrer Idee der Innenarchitektur darstellt. Entdecken Sie, wie man es ausführt und welche Software man verwenden sollte!

Wenn Sie einem Kunden Ihre Entwurfsidee für die Innenräume eines Gebäudes präsentieren müssen, besteht keine effektivere Methode, als eine Momentaufnahme des fertigen Produkts zu erstellen.

Rendering in der Innenarchitektur hilft Ihnen, dies durch fotorealistische Darstellungen der entworfenen Umgebungen zu erreichen. Aus diesem Grund empfehle wir Ihnen, die kostenlose Testversion einer Rendering-Software, oder 3D-Online-Rendering, zu downloaden und sofort mit der Erstellung von Renderings für Ihre Innenarchitekturprojekte zu starten.

Analysieren wir jedoch genau was mit Innenarchitektur-Rendering gemeint ist, wie man es erstellt und welche Softwares dazu am besten geeignet sind!

Was ist Interior Design Rendering

Interior Design Rendering bezieht sich auf ein digitales Verfahren, das darauf abzielt, realistische Bilder oder Animationen zu liefern, die sich auf ein noch nicht realisiertes Innenarchitekturprojekt beziehen.

Das Hauptziel dieser Bilder ist es, den Auftraggebern das Endergebnis der verschiedenen Raumgestaltungsoptionen zu zeigen, so dass diese die beste Lösung in Bezug auf Ästhetik, Funktionalität, Einrichtung, Materialien, Beleuchtung usw. auswählen können.

Innenarchitektur-Renderings bieten den Nutzern daher die Möglichkeit, einen tieferen Einblick in das Projekt zu erlangen und zu beurteilen, ob der vorgeschlagene Entwurf den eignen Bedürfnissen voll entspricht.

Im Bereich der Innenarchitektur können 3D-Renderings auch als leistungsstarkes Planungsinstrument für Designer und Innenarchitekten angesehen werden. Hochwertige Renderings helfen Innenarchitekten bei der Untersuchung und Optimierung von:

  • Organisation und Nutzbarkeit der Räume;
  • Anordnung der Möbel und Haushaltsgeräte;
  • Positionierung der Fenster/Türen und Öffnungen;
  • natürlichen und künstlichen Lichtverhältnissen;
  • Wiedergabe von Materialien, Texturen und Farben;
  • Platzierung von dekorativen und gestalterischen Elementen.
Fotorealistisches Rendering eines Wohnbereichs

Fotorealistisches Rendering eines Wohnbereichs

Welche Typologien von 3D-Renderings gibt es für die Innenarchitektur

Zu den wichtigsten Arten von Renderings, die von Architekten und Innenarchitekten verwendet werden, um die Innenräume eines Gebäudes zu visualisieren, gehören:

  • Statische Renderings beziehen sich auf statische Bilder, über die wir zuvor gesprochen haben. Diese Bilder können mit echten „Fotografien“ verglichen werden, welche anzeigen, wie die entworfene Umgebung nach ihrer Realisierung aussehen wird;
  • Animierte Renderings: Es handelt sich um kurze Videos, welche die Erkundung der Räume durch eine Ich-Perspektive simulieren. Animierte Renderings können einen tieferen Einblick in Innenräume geben als ein Standbild und ermöglichen dem Nutzer ein immersives Erlebnis;
  • Panorama-Renderings bieten den Nutzern eine 360 -Ansicht der Innenräume, sodass jedes Detail untersuchet und die umgebende Atmosphäre erkundet werden  kann;
  • Virtuelle Touren: Im Gegensatz zu animierten Renderings, bei denen es sich um einfache Videos handelt, ermöglichen virtuelle Touren dem Benutzer, sich frei und in Echtzeit innerhalb des entworfenen Raums zu bewegen, um ein realistisches und ansprechendes Erlebnis zu gewährleisten.

Weitere Informationen zu den Visualisierungstechniken, die beim 3D-Rendering verwendet werden, finden Sie in diesem Artikel.

So erstellen Sie ansprechende Innenarchitektur-Renderings

Die Erstellung fotorealistischer Renderings, die Innenbereiche von Wohnungen, Büros, Einkaufszentrums, Restaurants oder Hotels kreativ beschreiben, basiert auf der Verwendung spezieller Software für digitale Modellierung, 3D-Grafik und Renderings, die auch in der BIM-Umgebung eingesetzt werden können.

Die Vorphase eines Innenarchitekturprojekts beinhaltet eine Reihe von Besprechungen und Besichtigungen, um die Anforderungen des Auftraggebers zu ermitteln und die erforderlichen Eingriffe zu planen. In dieser ersten, iterativen Phase erstellt der Planer Skizzen und Vorentwürfe, die mit Anmerkungen und Kommentaren begleitet werden. Ziel ist es, die Projektidee zu konzipieren und die Lösung zu finden, welche den Bedürfnissen des Kunden am nächsten kommt, wobei kontinuierliche Verbesserungen vorgenommen werden.

Sobald die Konzeptionsphase abgeschlossen ist, importiert der Planer die 2D-Zeichnungen in eine Modellierungssoftware, um digitale Modelle der Projekträume zu erstellen, in der Möbelelemente, Geräte, Zubehör und Beleuchtungspunkte in der richtigen Position integriert werden.

An diesem Punkt beginnt die Erstellung der Renderings, die dem Auftraggeber und Planer helfen, das Endprodukt besser zu verstehen und gegebenenfalls die notwendigen Änderungen vorzunehmen.

Foto-Rendering-Tools sind normalerweise  bereits in Modellierungssoftwares integriert, aber in einigen Fällen kann es erforderlich sein, das Modell in spezielle Anwendungen zu exportieren.

Um ein realistisches und ansprechendes 3D-Rendering zu erstellen, muss der Planer:

  • die gewünschte Szene einrahmen und die richtige Perspektive finden, indem er sich im Modell bewegt und die virtuelle Kamera korrekt positioniert;
  • alle Informationen über Materialien, Oberflächen, Texturen und Farben zum Modell hinzufügen, um ein möglichst realitätsnahes Rendering zu erzielen;
  • Gegenstände und Zubehör einfügen, die den Raum beleben und ihm eine Persönlichkeit verleihen (wie z. B. Pflanzen, Bilderrahamen, Dekorationen, Decken, Bücher, TV-Fernbedienungen usw.);
  • festlegen, ob das Bild bei Tageslicht oder bei Nacht aufgenommen wird und die Parameter für natürliche und künstliche Lichtquellen sowie Schatten einstellen;
  • kreative Filter und Effekte einführen, um die Szene realistischer und glaubwürdiger zu gestalten.

Sobald alle Parameter eingestellt sind, ist die Software in der Lage, den Rendering-Prozess zu starten, die Informationen zu verarbeiten und ein qualitativ hochwertiges Bild zu liefern, das dem Auftraggeber präsentiert werden kann.

Innenarchitekt bei der Arbeit mit Edificius

Innenarchitekt bei der Arbeit mit Edificius

Welche Rendering-Software sollte man für die Innenarchitektur wählen

Wie oben dargestellt, beginnt die Realisierung eines Renderings mit den vom Innenarchitekten in der Vorentwurfsphase angefertigten 2D-Zeichnungen, die dann in 3D-Modelle umgewandelt werden müssen. Aus diesem Grund muss eine für die Innenraumgestaltung geeignete Softwarelösung, welch bereits Funktionen der digitalen Modellierung und des Foto-Renderings in einem einzigen System integriert, gewählt werden. Dies vereinfacht und beschleunigt nicht nur den Entwurfsprozess, sondern ermöglicht auch zuverlässige und qualitativ hochwertige Ergebnisse zu erzielen, ohne dass auf externe Anwendungen zurückgegriffen werden muss.

Dies ist sicherlich ein unverzichtbares Merkmal, das eine Rendering-Software für die Innenarchitektur haben sollte. Um jedoch die beste Software zu definieren, muss man die eigenen Bedürfnisse berücksichtigen. Es gibt verschiedene Arten von Softwares, um Renderings für die Innenarchitektur zu erstellen:

  • Real-Time-Rendering-Softwares: Diese Softwares ermöglichen es, in Echtzeit (auch während der Bearbeitung des Modells) zu sehen, wie das Endergebnis des Projekts aussehen wird und sofort realistische und professionelle Effekte zu erzielen. Mit Real Time Rendering kann die Wiedergabe von Materialien, Lichtern, Schatten und Farben sofort und ohne den Bildproduktionsprozess abzuwarten, angezeigt werden, der bei komplexeren Projekten auch lange Wartezeiten erfordert;
  • Rendering-Software: Diese Art von Software wird verwendet, wenn die Geschwindigkeit kein Problem darstellt. Das Ziel ist in diesem Fall, qualitativ hochwertige Bilder zu erstellen, auch wenn ihre Erzeugung länger Wartezeiten erfordern.

Welche sind die Vorteile von 3D-Renderings für Innenarchitekten

Innenarchitektur-Renderings helfen Designern, ihre Ideen sofort zu präsentieren und das Endergebnis eines Projekts kreativ, realistisch und ansprechend darzustellen. Weitere Vorteile der Verwendung von Renderings in der Innenarchitektur sind:

  • Zeitersparnis: 3D-Renderings ermöglichen dem Innenarchitekten, das Endergebnis verschiedener Entwurfsoptionen schnell zu visualisieren und die Bearbeitungszeit erheblich zu reduzieren;
  • Kostenersparnis: Rendering-Prozesse ermöglichen es dem Planer, Entwurfsfehler oder Mängel zu erkennen, bevor das Endprodukt hergestellt wird, und vermeidet kostspielige Nacharbeiten oder Änderungen;
  • ein besseres Verständnis des Projekts: Dank 3D-Renderings, animierter Videos, 360 -Fotos und virtueller Rundgänge innerhalb des Modells, können Auftraggeber und Planer, eine Vorschau des Endergebnisses und so ein umfassendes Verständnis des Projekts erhalten;
  • eine direktere Kommunikation: Bilder sind in der Lage, die Entwurfsideen auf eine Art und Weise zu vermitteln, die sicherlich umfassender, direkter und effektiver sind, als schriftliche oder mündliche Beschreibungen;
  • Kundenzufriedenheit: Renderings liefern atemberaubende und ansprechende Ergebnisse und helfen dem Designer, die Bedürfnisse und Erwartungen des Kunden zu erfüllen;
  • Wettbewerbsfähigkeit: Die Schönheit, Eleganz und Einfachheit der sorgfältig erstellten 3D-Bilder ermöglichen es dem Innenarchitekten, seine Ideen und seine Vision des Projekts auf eine Art und Weise zu vermitteln, die andernfalls nicht erreicht werden kann.

Die Vorteile, die durch die Verwendung von Renderings in der Innenarchitektur erzielt werden können, sind zahlreich. Deshalb empfehlen wir Ihnen, sofort eine kostenlose Testversion der Software für die Innenarchitektur zu verwenden, mit der Sie mit größter Einfachheit, das 3D-Modell sowie die Renderings Ihrer Projekte erstellen können.

 

edificius
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