Was ist das Projektmanagement im Bauwesen

Was ist das Projektmanagement im Bauwesen

Projektmanagement im Bauwesen ist der beste Weg, um Ressourcen zu sparen und Projekttermine einzuhalten. Sehen wir wie

Ein gutes Projektmanagement ist der erste Schritt zum Erfolg des gesamten Bauprozesses.

In diesem Zusammenhang ist es unerlässlich, ein BIM-Management-System zu verwenden, um jeden Aspekt des Projekts (und des Lebenszyklus eines Bauwerkes) zu verwalten, einschließlich der Koordination und Zusammenarbeit innerhalb des Arbeitsteams.

In diesem Artikel werden wir sehen, was ein Projektmanagement im Bauwesen ist, und welche Vorteile es für Fachleute, Bauunternehmen und Auftraggeber hat.

Was ist das Projektmanagement im Bauwesen

Unter Projektmanagement im Bauwesen versteht man die Organisation der einzelnen Phasen eines Projekts: von der Vorentwurfsphase bis zur Realisierung. Dabei handelt es sich um ein ganzheitliches Verfahren, das sicherstellen soll, dass ein Projekt fristgerecht und innerhalb des Budgets abgeschlossen wird.Das Projektmanagement von Bauprojekten ist ein komplexer Fachbereich, da es viele wichtige Aspekte wie Kostenkontrolle, Terminplanung, Materialbeschaffung und Risikobewertung umfasst.

Der Projektmanager ist die zuständige Fachperson, welche die Aufgabe hat, mit allen an einem Bauprojekt beteiligten Teammitglieder (Fachleute, Bauherren, Bauunternehmer usw.) zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass sie die festgelegten Fristen und Budgets einhalten und die Ziele erreichen.

Wie BIM dem Projektmanagement hilft | Verwaltung der Berufsfiguren

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Die Rolle des Projektmanagers kann vom Bauunternehmen selbst, Bauleiter usw. übernommen werden.

Die Aufgabe des Projektmanagers besteht darin, dass der gesamte Bauprozess planmäßig und ohne unvorhergesehene Ereignisse unter Einhaltung des Budgets, des Zeitplans, der Ressourcenzuweisung, der Qualitätssicherung usw. durchgeführt wird. Darüber hinaus hat er die Aufgabe, die Risiken in Echtzeit zu bewerten und die Stakeholder über den Fortschritt der Arbeiten zu informieren. Zusammengefasst hat dieser als Ziel, die Kommunikation zu vereinfachen und sicherzustellen, dass alle Prozesse in jeder Phase effizient und ordnungsgemäß ausgeführt werden.

Die Aufgaben des Projektmanagers werden durch den Einsatz von BIM-Management-Systemen unterstützt, die Folgendes ermöglichen:

  • Online-Anzeige und fortschrittliche Verwaltung der im Bauwesen am häufigsten verwendeten Dateiformate wie (.IFC, .BCF, .RVT, .RFA, .DWG, .DXF, .LAS, .LAZ, .GeoJson usw.);
  • Projektdateien unabhängig vom Datenformat, vom Arbeitsort oder vom verwendeten Gerät zu speichern und gemeinsam zu nutzen;
  • Probleme (Issues) des 3D-Modells und der eigenen Daten, direkt in der Cloud zu verwalten;
  • Rückverfolgbarkeit von Arbeitsabläufen und Prozesse;
  • In Echtzeit mit dem gesamten Planungs-, Ausführungs- und Wartungsteam zusammenzuarbeiten;
  • Über integrierte Kommunikationsdienste verfügen (Chat, Online-Meetings und Desktop-Sharing);
  • Kostenvoranschläge direkt online, ohne installierte Anwendungen und auf kollaborative Weise zu erstellen;
  • ein Online-Informationssystem des Bauwerks erstellen, indem das digitale 3D-Modell mit Daten und Dokumenten integriert wird;
  • und weiteres.

Warum ist das Projektmanagement im Bauwesen wichtig?

Das Projektmanagement ist ein wichtiger Aspekt im Bauwesen, da es dazu beiträgt, Konflikte zu vermeiden, was zu erheblichen Kosteneinsparungen für den Auftraggebern führt.

Die frühzeitige Erkennung von Fehlern, ermöglicht es Probleme zu beheben, ohne zeitaufwändige Verzögerungen für das gesamte Projekt zu verursachen. Durch regelmäßige Überprüfungen der Bautätigkeiten und Organisation regelmäßiger Audits, erhöht sich die Möglichkeit, Konflikte zu entdecken, wodurch Änderungen und Unvorhergesehenes während der Ausführung der Arbeiten, reduziert werden.

Je früher eine Abweichung von der Planung erkannt wird, desto einfacher und kostengünstiger ist es, das Problem zu beheben.

Zusammenfassend sind die Vorteile des Projektmanagements im Bauwesen:

  • Zeit- und Kostenersparnis;
  • Bessere Verwaltung der Ressourcen;
  • Optimierung der internen Kommunikation;
  • Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.

Was ist der Construction Project Management Workflow?

Ein Projektmanagement-System mit einem spezifischen Arbeitsablauf (Workflow) erhöht die Projekteffizienz, die Produktivität und die Transparenz zwischen allen Teammitgliedern. Außerdem können Kosten eingespart werden und es erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass ein Projekt rechtzeitig und im Rahmen des Budgets abgeschlossen wird.

Folgend die wichtigsten Workflows, die das Projektmanagement im Bauwesen verbessern:

  • Workflow 1 – Projektüberprüfung: In der Anfangsphase eines Bauprojekts, erstellt der beauftragte Fachmann einen Projektvorschlag, welcher anhand von 2D-Grafiken und 3D-BIM-Modelle präsentiert wird. Am Entwurfsprozess sind mehrere Interessengruppen beteiligt, wobei die Zusammenarbeit unerlässlich ist. Der Workflow umfasst in dieser Phase ein Projektmanagement-System, das einen benutzerdefinierten Workflow bereitstellt, der alle betroffenen Beteiligten auf einer einzigen Plattform zusammenführt und automatische Dokumentenaktualisierungen für alle erforderlichen Schritte im Entwurfsprozess beinhaltet. Mit einem BIM-Management-System wird die Arbeit des Projektmanagers erleichtert, da die Dokumente automatisch an jedes Angebot angehängt und die Kostenvoranschläge automatisch übertragen werden;
  • Workflow 2 – Informationsanfrage (RFI): ist ein Dokument, um Klärung oder zusätzliche Informationen über die Gestaltung des Bauwerks zu erhalten. Eine RFI, wird normalerweise mittels E-Mail eingereicht. Insbesondere bei großen Projekten ist die Kontrolle und Verwaltung von RFIs für den Projektleiter, von entscheidender Bedeutung;
  • Workflow 3 – Änderung der Auftragsverwaltung: Projektänderungen erfordern Zeit und reduzieren oft das Budget. Diese sind auf verschiedene Faktoren zurückzuführen: Änderung seitens des Bauherrn, Planungsfehler, Unvorhergesehenes aufgrund von externen Bedingungen usw. Ohne ein Projektmanagement-System ist die E-Mail der wichtigste Kommunikationsweg, erzeugt jedoch wenig Klarheit im Arbeitsfluss. Hier erleichtert ein Projektmanagement-System, das mit einem BIM-Management-System verwaltet wird, die Kommunikation zwischen den Teammitgliedern. Jeder Beteiligte am Workflow, vom Projektmanager über die Baufirma bis zum Auftraggeber, kann auf die Cloud zugreifen und Änderungen schnell erkennen. Ohne ein vorhandenes Projektmanagement-System müsste der Projektmanager die Projektdokumente manuell aktualisieren, archivieren und klassifizieren. Mit einem Projektmanagement-System wird ein standardisierter Workflow eingerichtet, um sicherzustellen, dass Informationen und Anforderungen in Echtzeit an das gesamte Team weitergeleitet werden. Die Vorteile eines anpassbaren und standardisierten Workflows sind Transparenz, Datensicherheit und die Möglichkeit, den Status eines Projekts in Echtzeit zu melden;
  • Workflow 4 – Rechnung/Zahlungen: Die Verfolgung von Zahlungen und ausgestellten Rechnungen erfordert ein maßgeschneidertes Projektmanagement-System, das die Projektkostenberichte korrekt erfasst, weiterleitet und in Echtzeit aktualisiert. Sobald eine Rechnung gesendet und überprüft wurde, werden die folgenden Informationen automatisch und in Echtzeit aktualisiert, um eine korrekte Entscheidungsfindung zu ermöglichen und Probleme die sich aus einer schlechten Datenerfassung ergeben, zu mindern.

Welche Vorlage benötigt man für das Projektmanagement im Bauwesen?

Die Vorlage für das Projektmanagement ist ein vorgedrucktes Modell, welches hilft, verschiedene Projektaktivitäten wie z. B. Planung, Festlegung von Zielen, Erstellung von Arbeitsplänen, Verwaltung von Kosten, Zuweisung von Aufgaben usw. zu dokumentieren.

Es gibt verschiedene Arten von Vorlagen, für jede spezifische Projektaktivität:

  • Vorlagen für die Wochenplanung;
  • Vorlagen für die Tagesplanung;
  • Vorlagen für Projektzeitpläne (für die Planung der Zeit, die für die einzelnen Aktivitäten aufgewendet werden soll);
  • Vorlagen für das Budget (um Ausgaben zu überprüfen und den Überblick über Einnahmen und Ausgaben zu behalten);
  • Vorlagen für Projektstatusberichte (zur Kontrolle des Fortschritts von Aktivitäten);
  • und weitere.
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