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Home » Beispiel für ein BIM-Projekt » Wie man eine Zahnarztpraxis gestaltet: kompletter Leitfaden und BIM-Modell

Wie man eine Zahnarztpraxis gestaltet: kompletter Leitfaden und BIM-Modell

Nützliche Tipps zur Organisation der Räume und zur korrekten Planung der elektrischen Anlage: so planen Sie eine Zahnarztpraxis

Editorial Team / 17. September 2025

In diesem Fokus sehen wir, wie man eine Zahnarztpraxis plant, durch eine umfassende Behandlung, mit Bildern, technischen Bauzeichnunen und gesetzlichen Referenzen mit einem äußerst nützlichen praktischen Beispiel in 3D, das kostenlos heruntergeladen und als Leitfaden für Ihre Projekte verwendet werden kann.

Das Projekt der Zahnarztpraxis wird durch die Planung der elektrischen Anlage ergänzt: Projekt und technische Beschreibung der Anlage stehen am Ende des Artikels zum Download zur Verfügung.

Rendering vom Korridor mit der Architektursoftware Edificius erstellt

Rendering Korridor – mit Edificius erstellt

Downloden Sie kostenlos das 3D-Modell (.edf-Datei) des Projekts mit dem dieses Rendering erstellt wurde, um selbst diese Ergebnisse zu erzielen

Klicken Sie hier um kostenlos Edificius herunterzuladen, die BIM-Software für den architektonischen Entwurf

Inhaltsverzeichnis

  • Wie man eine Zahnarztpraxis gestaltet: funktionelle Organisation
  • Rechtsvorschriften
  • Beleuchtung: visueller Komfort und Energieeffizienz
  • Weitere grundlegende Anlagen: Wasser, Druckluft, Absaugung, Datennetzwerk
  • Ein praktisches Beispiel
  • Video
  • FAQ zum Projekt einer Zahnarztpraxis

Wie man eine Zahnarztpraxis gestaltet: funktionelle Organisation

Nach der Überprüfung des verfügbaren Raumes auf Grundlage der behördlichen Vorschriften und Bedürfnissen des Auftraggebers, ist es notwendig, eine Planung zu erstellen, welche die Bewegungsfläche des Personals und der Patienten beschreibt.

Zusammenfassend sind die zu organisierenden Funktionen folgende:

  • Warteraum;
  • eine oder mehrere Behandlungsräume;
  • Büroräume;
  • Personaltoiletten und Patiententoiletten;
  • Bereich für schmutzig/gereinigte Lagerung;
  • Räume oder Schränke für die Aufbewahrung von Material, Ausrüstung und Geräten.

Die unterschiedlichen Abläufe einer Zahnarztpraxis, die zu berücksichtigen sind, betreffen:

  • Patienten;
  • Ärzte;
  • Personal.

Wenn die jeweiligen Bewegungsflächen nicht angemessen kalibriert und differenziert werden, führen diese zu Interferenzen, Zeit- und Privatsphärenverlust.
Für eine optimale Steuerung der Abläufe, könnte z.B. ein doppelter Korridor, einer für Patienten und einer für das Personal, auf der gegenüberliegenden Seite vorgesehen werden.

Häufiger werden jedoch Türen eingesetzt, die zwei oder mehrere benachbarte Räume direkt miteinander verbinden, so dass das Personal von einem Raum in einen anderen gelangen kann, ohne den Flur zu durchqueren.
Diese Lösung bringt jedoch auch Nachteile mit sich.
Zunächst einmal entzieht das Vorhandensein zusätzlicher Türen, Platz für die Möbel oder Geräte und führt zu einer Verringerung der Privatsphäre, da automatisch eine Durchgangsquelle der akustischen Übertragung zwischen den Räumen entsteht.
Die Vermeidung von überschneidenden Durchquerungen ermöglicht es den Ärzten, von einem Raum in einen anderen zu gelangen und diesen zu verlassen, ohne dass sie von Patienten oder unerwarteten Lieferanten in unangemessenen Zeiten gesehen zu werden.

Rendering einer Zahnarztpraxis mit der BIM-Architektursoftware Edificius erstellt

Rendering Warteraum – mit Edificius erstellt

Wenn genügend Platz verfügbar ist, wäre es nützlich, einen Raum für Kaffeepausen oder das Mittagessen für den Arzt und das Personal zu planen.
Für alle Kompositions-/Verteilungsentscheidungen ist es stets ratsam:

  • die öffentlichen Bereiche (Rezeption, Warteraum, professionelles Büro, Patiententoilette, Garderobe usw.) von den Behandlungsräumen (Operationsbereichen, Sterilisation, Röntgenraum, Umkleideraum, Pausenraum, Personal- und Patiententoiletten, Serverraum usw.) zu trennen;
  • über zwei getrennte Eingänge für Patienten und das Personal zu verfügen;
  • die Rezeption am Eingang in einer strategischen Position, zwischen nicht-klinischen und Klinikbereich zu platzieren;
  • einen großen und hellen Wartebereich vorzusehen, um Patienten und mögliche Begleiter zu empfangen;
  • die Toiletten (einschließlich die für Behinderte) in der Nähe des Wartebereichs zu positionieren;
  • die Behandlungsbereiche entsprechend den klinischen Bedürfnissen in der Nähe der klinischen Nebenbereiche (Röntgenraum, Sterilisationsraum, Fotobereich, Diensträume, Lagerräume usw.) zu positionieren;
  • einen Umkleideraum, private Personaltoiletten und Pausenräume des Personals bereitzustellen;
  • ungenutzte Räume für Schränke verwenden, um Platz für die Reinigung der Geräte zu gewinnen;
  • einen technischen Raum für die Geräte zur Verfügung zu stellen.
Zahnarztpraxisprojekt – mit der BIM-Software Edificius erstellter Grundriss der öffentlichen und privaten Wege

Grundriss der öffentlichen und privaten Wege – mit Edificius realisiert

Für technologische Lösungen ist es notwendig vorzusehen, dass:

  • jede Dentaleinheit über das komplette Wassersystem, Osmose-Anlage, Saugmaschine, Druckluft, Strom und Datenverbindung zum internen Netzwerk verfügt;
  • Räume für die Sterilisation, die für Geräte (wie. z.B. Osmose, Spüle, Kühlschrank usw.) zur Verfügung stehen;
  • Röntgenräume die strahlensicher abgeschirmt sind und mit Abgrenzung und Kennzeichnung des Kontrollbereichs (Kein Zutritt- Röntgen) signalisiert werden;
  • Beleuchtungsanlagen, die das Komfort gewährleisten und helfen, den Energieverbrauch reduzieren;
  • Künstliche Beleuchtung an die geltenden Vorschriften angepasst sind;
  • die Intensität der Lichtquellen im Verhältnis zu ihrer Verwendung geregelt sind;
  • ein niedriger Verbrauch und eine maximale Energieeinsparung bestehen;
  • blendfreie Leuchten und professionelle Linsen zur Verbesserung des Sehkomforts verwendet werden;
  • Kaltlichter für LED-Lichtquellen in Behandlungsumgebungen und Warmlichter in Warte- und Verteilungsumgebungen usw.;
  • ein Schallschutzsystem zur Isolierung ungewünschter Geräuschquellen; von externen Lärmquellen und Geräten (wie z.B. Kompressoren und Saugmaschinen) vorhanden ist;
  • eine Schalldiffusion in allen Räumen für Hintergrundmusik (falls gewünscht) und ein Video im Wartezimmer (falls gewünscht) vorgesehen ist;
  • widerstandsfähige und leicht zu reinigende, rutschfeste Materialien verwenden werden, die jedoch nicht zu rau sind, so dass dem Zahnarzthocker die Bewegung verhindert wird.
Rendering einer Zahnarztpraxis mit Edificius erstellt, die BIM-Architektursoftware

Behandlungsraum | mit Edificius erstelltes Rendering

Rechtsvorschriften

Der Planer hat die Aufgabe, technische und regulatorische Aspekte zu analysieren:

  • strukturellen und organisatorische Anforderungen der Hygiene und Hygienevorschriften prüfen;
  • Analyse der gesetzlichen Vorschriften (Größe der Räumlichkeiten, Verhältnis zwischen Luft und Licht, des sauberen/schmutzigen sowie öffentlichen/privaten Bereich, Abschirmung vor ionisierender Strahlung und elektrische Anlagen, Anzahl der Toiletten-Typen die den Patienten und Personal zur Verfügung stehen, Lagerung, Zugänglichkeit für Behinderte usw.);
  • die erforderlichen Baugenehmigungsverfahren ermitteln;
  • Untersuchung der einzelnen funktionalen Umgebungen, um die bestmöglichen architektonischen Entscheidungen zu treffen (Größe der Räume, Sonneneinstrahlung, Schalldämmung zwischen den Räumen sowie zwischen Innen- und Außenbereich, Verbindungen mit anderen angrenzenden Umgebungen, Materialien, Abschirmung vor radioaktiven Stoffen/ionisierenden Strahlen, des Lärms und der Geräte;
  • die erforderlichen Anlagenmerkmale analysieren.

Als Beispiel schlagen wir die Rahmenbedingungen für den Betrieb einer Zahnarztpraxis der Zahnärztekammer von Berlin vor.

Zahnarztpraxisprojekt – Mit Edificius erstellter Schnitt, BIM-Architektursoftware

Zahnarztpraxisprojekt – Schnitt – Edificius

Nach Vertiefung aller relevanten Rechtsvorschriften, analysiert der Planer:

  • das Organigramm der ärztlichen Struktur (beteiligte Personen, durchzuführende Aktivitäten, Rollen, Interaktionen, usw.), die Benutzer, die geplanten medizinisch-chirurgischen Aktivitäten;
  • die Werte, die berufliche Geschichte und die Fähigkeiten des medizinischen Personals, um die zu kommunizierenden Themen zu identifizieren;
  • die Typologie der ausgeübten Tätigkeit, Gewohnheiten, Bewegungswege, Verbindungen zwischen Patient und klinischem Betreiber, Vertiefung von Mängel und möglicher Verbesserungen, um dem Eigentümer der Praxis die positiven und negativen Aspekte der bestehenden (im Falle einer Renovierung) oder der zu entwerfenden Räume (im Falle eines Neubaus) mitzuteilen;
  • die funktionellen Bedürfnisse: wie z.B. di Anzahl und Raumtypologie die für medizinische und zusätzliche Aktivitäten unbedingt notwendig sind und andere gewünschten Räume, Bewegungswege des Personals und der Patienten, Anzahl und Größe der neuen und/oder zu verlegenden Spezialgeräte, mögliche zukünftige Nutzungsänderung der Räume.

Beleuchtung: visueller Komfort und Energieeffizienz

Es ist notwendig, angemessene Beleuchtungsstärken in den Arbeitsbereichen zu gewährleisten, mit Werten, die 20.000 Lux im Sichtfeld erreichen, erzielt durch hoch effiziente LED-Leuchten mit einer Farbwiedergabe über CRI 90 und einer Farbtemperatur zwischen 4000K und 6000K, um Farbtreue und diagnostische Genauigkeit zu gewährleisten.

Die Beleuchtung muss gleichmäßig, frei von Schatten und Blendung sein, erreicht durch kontrollierte Emissionsoptiken und Verteilungssysteme, während die Integration des natürlichen Lichts mit Abschirmungen und Sensoren verwaltet werden muss, um plötzliche Intensitätsänderungen zu vermeiden.

Aus energetischer Sicht ermöglicht die Verwendung von LED-Lösungen mit vollem Spektrum, kombiniert mit dynamischen Regelungssystemen (Dimmer, Präsenzsensoren und Tageslichtnutzung), eine signifikante Reduzierung des Verbrauchs und eine Verlängerung der Lebensdauer der Anlagen, während gleichzeitig optimale Bedingungen für die verschiedenen Behandlungsarten gewährleistet werden.

Eine korrekte lichttechnische Planung, die den Sicherheits- und visuellen Komfortvorschriften entspricht, ermöglicht es somit, hohe Wahrnehmungsqualität, Reduzierung der visuellen Ermüdung und energetische Nachhaltigkeit zu verbinden und die Beleuchtung zu einem echten Wert für die Gesamteffizienz der Zahnarztpraxis zu machen.

Weitere grundlegende Anlagen: Wasser, Druckluft, Absaugung, Datennetzwerk

Wasserversorgung

Die Wasserversorgung in einer Zahnarztpraxis beschränkt sich nicht auf die einfache Verteilung von Trinkwasser, sondern muss sehr spezifische hygienisch-sanitäre Anforderungen erfüllen. Neben den Leitungen für Waschbecken und Servicebereiche sind spezielle Netze für die Versorgung der Behandlungseinheiten und der Autoklaven zur Sterilisation erforderlich. Oft ist ein Umkehrosmose- oder Demineralisierungssystem vorgesehen, um Wasser ohne Verunreinigungen zu gewährleisten, wodurch das Risiko bakterieller Kontamination verringert und die Lebensdauer der Geräte verlängert wird. Die Rohrleitungen müssen aus geeigneten Materialien bestehen, um Stagnation und mikrobielle Besiedlung zu verhindern, mit Neigungen und Rückschlagventilen, die Hygiene und Flusskontinuität gewährleisten.

Druckluftanlage

Die Druckluft stellt eine wesentliche Ressource für den Betrieb von hochpräzisen zahnärztlichen Instrumenten wie Turbinen und pneumatischen Mikromotoren dar. Die verwendeten Kompressoren müssen oil-free sein und mit mehrstufigen Trocken- und Filtersystemen ausgestattet sein, die saubere, trockene und konstanten Druckluft liefern. Das System muss entsprechend der Anzahl der Arbeitsplätze dimensioniert werden, um Redundanz und Geräuscharmut zu gewährleisten, ohne den akustischen Komfort der Praxis zu beeinträchtigen. Eine regelmäßige Kontrolle der Filter und Tanks ist entscheidend, um die Luftqualität und die Sicherheit der Geräte zu erhalten.

Absauganlage

Das zentralisierte Absaugsystem ist unerlässlich für die Handhabung von Aerosolen, biologischen Flüssigkeiten und Abfällen, die während zahnärztlicher Behandlungen entstehen. Es muss mit einer Kapazität ausgelegt werden, die der Anzahl der Behandlungsstühle entspricht, und mit Amalgamabscheidern ausgestattet sein, die den Umweltvorschriften entsprechen, um die Freisetzung von Schwermetallen in Abwässer zu vermeiden. Die abgesaugte Luft muss gefiltert und nach außen geleitet werden, um hohe Hygienestandards aufrechtzuerhalten und das Risiko von Kontaminationen zu reduzieren. Besonderes Augenmerk muss auf die Geräuschreduzierung und die Wartungsfreundlichkeit gelegt werden, um einen reibungslosen Betrieb ohne Unannehmlichkeiten für Patienten und Mitarbeiter zu gewährleisten.

Datennetzwerk

Das Datennetzwerk (LAN) stellt die digitale Infrastruktur der Zahnarztpraxis dar, unterstützt Verwaltungssoftware, elektronische Archivierung von Patientenakten, digitale Röntgenbilder und CAD/CAM-Systeme für die Prothetik. Es muss mit strukturiertem Verkabelung der hohen Kategorie (Cat. 6 oder höher) oder Glasfaser realisiert werden, um Geschwindigkeit, Stabilität und Sicherheit der Verbindungen zu gewährleisten. Ein gut dimensioniertes und skalierbares Netzwerk ermöglicht zudem die Integration von Überwachungskameras und IoT-Lösungen für das intelligente Management der Anlagen.

Ein praktisches Beispiel

Wir beenden unsere Vertiefung, durch die Darstellung eines praktischen Projektbeispiel einer Zahnarztpraxis aus technischer und gestalterischer Sicht.

In diesem Modell verfügen wir über eine Oberfläche von ca. 150 m², die auf einer einzigen Ebene angeordnet ist und in Übereinstimmung mit den städtischen und hygienisch-sanitären Aspekten steht, um eine Zahnarztpraxis unterzubringen.

Mit der BIM-Architektursoftware Edificius, erstelltes Rendering des Empfangsbereichs

Mit Edificius erstelltes Rendering des Empfangsbereichs

Am Eingang findet man einen Empfangsbereich (Rezeption). Die Elemente, welche diese Umgebung gestalten, sind grundlegend, da diese die erste Annäherung des Patienten mit der Zahnarztpraxis sind. In symmetrischer Position zum Eingang befindet sich ein eindrucksvoller Kalksteinschreibtisch, wo man im Hintergrund einen grünen Patio bewundern kann, durch dem das Zenitlicht gefiltert wird. Die Kalksteinverkleidung hebt den gesamten zentralen Block hervor und stellt diesen mit den umliegenden Bereichen in Kontrast, welche mit Polymermaterial und in Relief aus dunklen Tönen realisiert wurde.

Vom Rezeptionsbereich erreicht man auf der rechten Seite den Warteraum, dessen großen Fenster Ausblick auf das umliegende Landschaftspanorama bieten und mit bequemen Ledersesseln ausgestattet sind, welche zum optimalen Komfort der Patienten beitragen. Vom Wartezimmer aus hat man Zugang zu den Toiletten die nach Geschlecht unterteilt sind und wo auch ein behindertengerechtes WC ausgestattet ist.

Vom Flur aus und anliegend am Empfangsbereich, erhält man Zugang zu den Behandlungsräumen, Röntgenraum und dem Büro des Arztpersonals. Diese sind die einzigen Zimmer, zu denen die Patienten Eintritt haben.
Parallel zu den für die Öffentlichkeit zugänglichen Wegen, erweitert sich der Bereich für die ausschließliche Nutzung des Praxispersonals. Vom Eingang aus verfügt das Personal über direkten Zugang zu Büro, Pausenbereich und Flur, welcher zu den Dienstbereichen des Personals (Toilette und Umkleideraum), Technikraum und zum Sterilisationsraum führt. Auf diese Weise werden die Patientenströme und die der Mitarbeiter innerhalb des Büros getrennt gehalten.

Zahnarztpraxisprojekt - Rendering des Büros mit der BIM-Architektursoftware Edificius erstellt

Mit Edificius erstelltes Rendering des Büros

Ein weiteres Gestaltungsdetail, das die Praktikabilität der Räume perfektioniert, ist die Verwendung einer zweiten Zugangstür. Der Pausenraum, das Büro und die Behandlungsräume sind auf diese Weise für die Ärzte erreichbar, ohne den von den Patienten benutzten Korridor zu durchqueren.

Die für dieses Projekt verwendeten Materialien sind wenig, aber stark charakterisierend: Kalkstein, Stahl, Kunststoffbeschichtung, gebleichtes Holz für Fußböden und Harze für die Ärzteumgebungen, die gelichzeitig sehr nützlich sind, um die Reinigung und Hygiene zu erleichtern. Die perspektivischen Ansichten, die zwischen den inneren Volumenblöcken erkennbar sind, werden durch die LED-Streifen hervorgehoben, die die Fluchtlinien der Flurwände markieren.

Download

Downloaden Sie das 3D-BIM-Modell (.edf-Datei) des Projekts
Downloaden Sie das IFC-Modell des Projekts

Video

Slide Wie man eine Zahnarztpraxis gestaltet
Klicken Sie hier, um das PDF herunterzuladen

FAQ zum Projekt einer Zahnarztpraxis

Was sind die Mindestmaße für die Räume einer Zahnarztpraxis?

Die Mindestmaße können regional variieren, aber im Allgemeinen müssen einige Parameter eingehalten werden: Empfangs- und Verwaltungsbereich nicht kleiner als 12 m²; Sanitäranlagen mit einer Mindestfläche von 2 m², getrennt für Benutzer und Personal; zahnärztlicher Behandlungsraum mit einer Fläche von nicht weniger als 9 m², ausgestattet mit angemessener Beleuchtung und Belüftung, Waschbecken mit nicht manuellen Bedienelementen und leicht zu reinigenden Oberflächen. Es sind zudem Räume für die Lagerung von schmutzigen und sauberen Materialien, Schränke für Materialien und technische Räume erforderlich.

Wie sollten die Wege von Patienten und Personal innerhalb der Zahnarztpraxis organisiert werden?

Es ist wichtig, Interferenzen zwischen den Wegen von Patienten, Ärzten und Personal zu vermeiden. Die gängigsten Lösungen sehen eine Trennung zwischen öffentlichen und klinischen Bereichen vor, mit strategisch platzierten Empfangsbereichen, Sanitäranlagen in der Nähe des Wartezimmers und Fluren, die dem Personal vorbehalten sind. In einigen Fällen werden Verbindungstüren zwischen den Behandlungsräumen verwendet, um die Bewegungen der Mitarbeiter zu erleichtern, wobei jedoch die Auswirkungen auf die Privatsphäre und die Akustik berücksichtigt werden müssen.

Welche technologischen Anlagen sind in einer Zahnarztpraxis unerlässlich?

Die grundlegenden Anlagen umfassen: Wasserversorgung mit Osmoseanlagen und Sanitärleitungen, Druckluftanlage mit oil-free Kompressoren und Filtersystemen, zentralisierte Absauganlage mit Amalgamabscheidern und externem Abfluss, Hochgeschwindigkeits-Datennetzwerk für Verwaltungssoftware und digitale Bildgebung sowie elektrische Anlage gemäß den Vorschriften. Zudem sollte eine LED-Beleuchtung mit hoher Farbwiedergabe (CRI > 90) und dynamischen Steuerungssystemen vorgesehen werden.

 

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